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Stadt Zürich Amt für Hochbauten

Altersheim Mathysweg, Zürich

Zürich, 2014, Wettbewerb, Ersatzneubau, Altersheim, 13'313 m2 GF

Die Lage des Alterszentrums Mathysweg zeichnet sich durch sein heterogenes Umfeld aus: Im Südosten prägen Schrebergärten und ein vielfältig genutzter Grünraum die Parzelle, im Norden grenzt sie an kleinmassstäbliche Wohnüberbauungen. Das1970 erbaute Alterszentrum entsprach den betrieblichen Anforderungen nicht mehr und sollte einem Ersatzneubau weichen. Dafür schrieb die Stadt Zürich im August 2013 einen offenen Projektwettbewerb aus. Der Entwurf sieht einen kompakten Baukörper vor, der durch die öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss mit den angrenzenden Landschaftsräumen verwoben ist. Im Westen bindet ein Platz das neue Altersheim an den öffentlichen und den Individualverkehr an. Seine Fortsetzung findet er im Innern des Gebäudes in Form eines vielfältig bespielbaren, natürlich belichteten Innenhofs. Die kompakte Gebäudehülle erlaubt gleichwertige Raumeinheiten; jede Einheit profitiert von einer Ost- oder Westausrichtung, Bewohnerinnen und Bewohner erleben entweder den Sonnenauf- oder -untergang. Begegnungszonen und öffentliche Nutzungen liegen beim überdeckten Innenhof, der so zum "Dorfplatz" wird. Sämtliche, von externen Gästen genutzten Räumlichkeiten wie Spitex, Restaurant und Spa-Bereich sind im Erdgeschoss oder im ersten Obergeschoss untergebracht. Der Speisesaal und der Mehrzweckraum im Erdgeschoss können flexibel genutzt werden und bilden zusammen mit der mehrgeschossigen Eingangshalle den sozialen Kern des Gebäudes. Die logische Anordnung der Nutzungen gewährt eine einfache Orientierung. Die Abteilung für demente Bewohnerinnen und Bewohner und der dazugehörige Garten sind auf dem Dach angeordnet.

 

Bauaufgabe

Ersatzneubau

Bauherrschaft

Stadt Zürich Amt für Hochbauten

Standort

Mathys-Weg, 8047 Zürich

Planung

August 2013 - Januar 2014

GF

13'313 m2

Anzahl Betten/Appartements

120 / 110

Qualität

MInergie-P-Eco

Auftragsart

Wettbewerb

Architektur
Stücheli Architekten AG

Christof Glaus, Markus Graf, Mathis Simon Tinner