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Schaeppi Grundstücke KG

Fassadensanierung Binzstrasse, Zürich

Zürich, 2012, Fassadensanierung, 2'850 m2 Fassadenfläche

Beim Objekt handelt es sich um ein Büro- und Gewerbegebäude von 1964. Es besteht aus einem zurückversetzten Sockelgeschoss, einem viergeschossigen Hauptvolumen und einem ebenfalls zurückversetzten Attikageschoss. Zwischen den stirnseitigen Fassadenscheiben aufgespannte Bandfenster in den Obergeschossen betonen die Horizontale. Die Wandscheiben und die Absetzung des Hauptvolumens von Sockel und Dachgeschoss betonen die quaderförmige Erscheinung des Hauptvolumens. Abgesehen von Unterhaltsarbeiten und Anpassungen in der Raumaufteilung wurden seit der Entstehung keine Veränderungen am Gebäude vorgenommen. Die neue Fassadengestaltung löst die Unterscheidung zwischen Wandscheiben und Fensterbändern auf und behandelt die vier Obergeschosse als einheitliches Volumen - dies auch im Sinn einer kritischen Rekonstruktion der 1960er-Jahre. Die homogene Farbgebung unterstützt die gestalterische Absicht, ohne das Thema der Bandfenster zu negieren. Dieses «sowohl als auch» zeigt sich auch in den vor der Fassade montierten Sonnenstoren, die als lineare, losgelöste Elemente die horizontale Gliederung der Fassade betonen.  Die Gestaltung der Fassade folgte auch der Absicht, Belichtung und Belüftung der Arbeitsplätze zu verbessern. Wesentlich dabei ist die Vergrösserung der Fensterhöhe um die Höhe des ehemaligen Rollladenkastens. In ihrer Breite sind Fenster- und Lüftungsflügel aus strukturellen Gründen beschränkt. Der Aufwand für die energetische Sanierung inklusive des  Einbezugs der Lebenszykluskosten steht in einem gesunden Verhältnis zu den Investitionskosten.

 

Bauaufgabe

Fassadensanierung

Bauherrschaft

Schaeppi Grundstücke KG

Standort

Binzsstrasse 18, 8045 Zürich

Planung

Juni 2010 - Juli 2011

Bauzeit

Oktober 2011 - Juli 2012

Fassadenplanung

Bardak AG, Schaffhausen

Fassadenfläche

2'850 m2

Architektur
Stücheli Architekten AG

Fredi Doetsch, Jean-Marc Fischer, Andrea Fornaro, Ingmar Kurtz, Karin Rohländer, Matthias Roth, Reto Schoch